Bild mit freundlicher Pappfigur
willkommen!
Kath. Kindergarten Maria Königin des Friedens
Kinderhaus Arche

Hagen ist bunt

Wir möchten auf die Initiative „Hagen ist bunt“ aufmerksam machen. Hierbei geht es um ein tolerantes Miteinander und kulturelle Vielfalt der in Hagen lebenden Menschen.

Die Elternschaft des Kath. Kindergartens „Maria, Königin des Friedens“ wollte gemeinsam mit Ihren Kindern und dem Kigateam deshalb vor wenigen Wochen ein Zeichen setzen. Wir möchten nicht nur erdulden sondern „Farbe bekennen“.

Wir freuen uns auf ein weiteres buntes Miteinander.

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Tricky, diese Vögel

14. März 2015 – Hagen-Kuhlerkamp (tg) Die singende Vogelwelt sorgt jetzt wieder für Frühlingsstimmung, doch was treibt die bunten Federtiere eigentlich an, jedes Frühjahr ihren melodischen Gesangswettbewerb abzuhalten. Dieser Frage gingen 12 Väter mit ihren Kindern auf Einladung des Familienzentrums Kuhlerkamp bei einer Waldwanderung mit Diplom-Biologe Tim Graumann nach.

Dabei stellten sie recht schnell fest: ganz schön tricky, diese Vögel! Denn nachdem der Fachmann ihnen ein altes Rotkehlchen-Nest in einem Gebüsch gezeigt hatte, lautete die Aufgabe „Bitte nachmachen!“ Gar nicht so einfach, wie sich nach den ersten Versuchen zeigte. Doch die Herausforderung war angenommen und letztlich waren einige Büsche mit zwölf kleinen Nestern geschmückt.

„An das Original kommen wir aber nicht heran“, befand einer der Teilnehmer selbstkritisch. Und dass, obwohl mit technischem Sachverstand und zwei bis vier Händen gearbeitet werden konnte, während die Vögel ihrem Instinkt folgen und alles mit dem Schnabel machen müssen. „Bis hin zu so komplizierten Nestern wie das der Amsel“, zeigte Tim Graumann auf ein weiteres Nest in der Astgabel eines nahen Baumes.

Doch damit war die Frage nach dem Gesangkünsten noch längst nicht geklärt, und das vernebelte Wetter machte es auch nicht gerade einfach. „Ohne Sonne sind die Tiere etwas leiser“, erläuterte der Fachmann. Doch mit gespitzten Ohren konnten doch einige schöne Melodien erhört werden, darunter das Trillern des Kleibers.

„Den versuchen wir mal anzulocken“, wollte Tim Graumann dann mithilfe einer Aufnahme demonstrieren, wie ein singendes Männchen auf einen Reviereindringling reagiert. Dabei machte jedoch das Wetter einen Strich durch die Rechnung, der kleine Piepmatz registrierte zwar den fremden Ruf, wollte seine angestammte Warte aber partout nicht verlassen, sondern beschränkte sich auf eine rufunterstützte Fernabwehr.

Somit musste die Gesangskunst in kurzer Theorie erklärt werden, bevor dann die nächsten Vogeltricks im Selbstversuch gelüftet wurden. Etwa, dass der Specht sein Futter im Totholz regelrecht erlauscht und wie die Amsel es schafft, die Regenwürmer aus dem Boden zu locken.

Dies klappte letztlich so gut, dass auch die Bodentiere noch zu einer näheren Betrachtung herhalten mussten, zumal es teils recht stattliche Exemplare von gut 20 Zentimeter Länge waren. Eine gute Größe, sodass der Biologe den staunenden Kindern noch vorführen konnte, wie es der Wurm schafft, sich im Boden mit seinen kleinen Haarbeinchen festzukrallen, um nicht als Vogelfutter zu enden.

 

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Mai 2013
Pädagogischer Elternabend zum Thema »Geschwisterliebe«

Eigentlich habe sie nicht das Gefühl gehabt, Beratung zu brauchen, sagte eine Mutter. „Aber dann fand ich es ganz toll.“ Sie habe nun nicht mehr solche Angst vor Streitigkeiten, bestätigte eine andere, und auch die nächste glaubt, mit den Streitereien ihrer Kinder besser umgehen zu können. Und darum ging es auch an diesem Abend mit der Erwachsenenbildnerin Beatrix Schulte-Eick im Ev. Familienzentrum am Kuhlerkamp: Um Geschwisterliebe, um Geschwisterstreit, um Erfahrungsaustausch und um neue Ideen im Umgang mit der Familie und auch mit sich selbst.

„Es ist gut, Geschwister zu haben“, darin waren sich alle Anwesenden rund um Gastgeberin Ellen Schmidt einig. Die Leiterin der Kindertagesstätte „Kinderhaus Arche“ hieß Mütter in der Runde willkommen und auch ein paar ihrer Berufskolleginnen aus anderen Einrichtungen. Und alle konnten von Erfahrungen berichten mit Erst-, Zweit- oder auch Drittgeborenen, von der ganz besonderen Beziehung auch, die zum Beispiel Zwillinge miteinander verbindet. Macht es einen Unterschied, ob man als ältestes, als jüngstes, als mittleres Kind aufwächst? Oder als Einzelkind? „Ja“, war einhellige Meinung, auch wenn man nicht wisse, wie es anders gewesen wäre.

Die meisten Kinder wachsen als Geschwister auf. Es verbindet sie ein ganz besonderes Band. Aber bei aller Geschwisterliebe: Es gibt auch immer wieder Streitereien, Eifersucht, Grenzüberschreitungen. Was tun, wenn die Tochter meckert, dass ihr Bruder hartnäckig stört, obwohl sie doch ihre Ruhe haben will? „Wie ist es in Ihrer Familie grundsätzlich geregelt?“, fragte Schulte-Eick zurück. Kinder testen aus, wichtig sei, ihnen klar zu machen, dass Regelüberschreitungen Konsequenzen nach sich ziehen. „Dann brauchen Sie nicht zu diskutieren“, sagte sie. Das verstünden Kinder schon sehr früh, nicht erst mit fünf Jahren. Dann müsse die Mutter oder der Vater auch nicht für das eine oder das andere Kind Partei ergreifen. „Nutzen Sie die Kraft Ihrer Mimik.“

Und noch eins führte Beatrix Schulte-Eick ihren Zuhörerinnen vor Augen: Jedes Familienmitglied braucht seinen Freiraum. Wenn das – wie das bei Müttern ja oft der Fall sei – nicht das eigene Zimmer sein könne, in das man sich zurückziehen könne, dann könne das aber doch das Hobby sein, das man regelmäßig ausübe. Der Sport zum Beispiel, das wöchentliche Essen mit der Freundin – und auch gemeinsame Zeit mit dem Mann, ganz ohne Kinder. Wobei diese stets die Sicherheit haben müssten, von ihren Eltern geliebt zu werden. Alle gleich stark. Ohne Wenn und Aber.